Carmens Stadtleben
Wohnen (Puristischer Wohnstil), Lesen, Essen & Trinken, Kosmetik
Mittwoch, 18. April 2012
Montag, 16. April 2012
Wochenrückblick 08.04. bis 14.04.2012
Nusskuchen mit Rumkirschen http://kochen-mit-carmen.blogspot.de/2012/04/nusskuchen-mit-rumkirschen.html
Bratkartoffeln mit Cornichons und Perlzwiebeln http://kochen-mit-carmen.blogspot.de/2012/04/bratkartoffeln-perlzwiebeln-cornichons.html
Neue Bonsais
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Montag, 9. April 2012
Ione, Larissa: Demonica - verführt
Bei einem Kampf mit einem Dämon versagt der Dämonenjägerin Tayla plötzlich ein Teil ihres Körpers, sie kann daher ihrer Kollegin nicht beistehen, die getötet wird. Tayla selbst wird ebenso wie der Dämon schwer verletzt.
Der Dämon ruft den Notruf des geheimen Dämonenkrankenhauses an und die Sanitäter sammeln nicht nur ihn auf, sondern auch Tayla. Weshalb sie dies tun, obwohl Dämonenjäger ihre Todfeinde sind, ist nicht ganz klar, hat aber wohl etwas mit der Satzung des Krankenhauses zu tun, nach der es nur drei Arten gibt, die dort nicht behandelt werden und Menschen gehören nicht zu den Ausnahmen.
Der Chefarzt der Klinik, Eidalon, behandelt, wenn auch zähneknirschend, Taylas Verletzungen. Eidalon ist ein Incubus, Unterart Seminus, im Roman als sexuell unersättlich und ungeheuer anziehend beschrieben. Er steht kurz vor seiner vollständigen sexuellen Ausreifung, die bei seiner Art mit 100 Jahren eintritt und die ihn zu einer sexuell agressiven Bestie macht, die nur eines im Sinn hat, nämlich Frauen ohne Rücksicht auf Verluste zu schwängern, es sei denn, er bindet sich vor der Wandelung für den Rest seines Lebens an eine Gefährtin, dann könnte er nur Sex mit ihr haben.
Obwohl Eidalon Tayla als Jägerin eigentlich hassen sollte, findet er sie noch anziehender, als andere Frauen, hat entsprechend seiner Natur alsbald Sex mit ihr und fängt an, sie vor seinen beiden Brüdern und den anderen Dämonen zu beschützen.
Tayla genießt den Sex mit ihm, ist aber von ihrer Jägerorganisation so indoktriniert, dass sie ihn trotzdem umbringen will. Es gelingt ihr, ihn zu überwältigen und an ihr Bett zu fesseln. Im Hauptquartier der Jäger bringt sie es dann doch nicht über das Herz, ihn zu verraten. Allerdings plaudert sie eine Kleinigkeit zu viel und das Unheil nimmt seinen Lauf ...
Nebenbei sorgt ein Organhändlerring für blutiges Chaos, der Dämonen und Wandler fängt und ausweidet.
Demonica - verführt von Larissa Ione verbindet den erotischen Liebesroman mit dem Horrorgenre, eine interessante Mischung, bei der an blutigen und / oder ekeligen Szenen nicht gespart wird. Es treten viele Dämonenarten in diesem Roman auf, einige sind wahre Horrorwesen, andere gehen glatt als Menschen durch.
Larissa Iones männliche Helden sind nicht so zahme Dämonen wie in anderen Liebesromanen, in denen die Bösartigkeit der jeweiligen Dämonenhelden nur eine untergeordnete Rolle spielt und schnell ihre edlen Eigenschaften in den Vordergrund treten, hier darf der Dämon noch dämonisch sein und ob das klassisch Edle gewinnt, ist auch nicht sicher.
Wer bei Larissa Ione die sorgsam ausgearbeiteten Nebenfiguren liebgewinnt, hat selber schuld, denn sie scheut sich nicht, Sympathieträger von dunklen Mächten blutig um die Ecke bringen zu lassen.
Gekauft habe ich mir den Roman, weil die Idee des Dämonenkrankenhauses mich angesprochen hat. Wie es sich für einen Horrorroman gehört, schont Larissa Ione ihre Figuren nicht, mir wurde es da und dort ein wenig zu viel, werde meine persönliche Zurückhaltung bei Horror aber nicht dem Roman anlasten und gebe deshalb 5 von 5 Punkten.
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Mittwoch, 4. April 2012
Harrison, Thea: Im Bann des Drachen
Pia wird von ihrem Exfreund erpresst, den Drachen Dragos zu bestehlen. Natürlich bleibt ihre Tat nicht unentdeckt, Dragos findet sie bald und statt sie nach seiner üblichen Raubtierart zu zerfleischen, entwickelt er plötzlich starke erotische Gefühle für sie und da Dragos in seiner menschlichen Gestalt überwältigend männlich anziehend ist, kommt schnell eines zum anderen ...
In ihrem Buch Im Bann des Drachen hat Thea Harrison den Fantasy-Roman nicht neu erfunden und sie variiert altbekannte, oft verwendete Motive, dies aber in einer so charmanten Art und Weise, dass es mir ob der Lesefreude, die ich dabei hatte, total wurscht war, gut abgehangene Romankost vorgesetzt zu bekommen.
Die Stärke von Im Bann des Drachen liegt für mich in der Entwicklung der Charaktere, die ein Setting durchlaufen haben, welches in vielen tausenden Büchern anderer Autoren vorher auch schon aufgetaucht ist.
Dragos ist ein Wesen, welches von Anbeginn der Zeit (jedenfalls vom Entstehen der Sonne an) existiert, zuerst als reine Energie, im Laufe der Jahrmillionen verdichtet er sich immer mehr zu einem Drachen, raubtierhaft, ohne Sinn für Gut und Böse, aber ausgestattet mit Intelligenz und starker Magie. Das Buch spielt in der Gegenwart, Menschen und magische Wesenheiten existieren nebeneinander, wobei die Magischen dank ihrer Kräfte natürlich die herrschende Klasse darstellen.
Dragos hat vor einigen Jahrtausenden aufgehört, intelligentes Leben zu fressen und lebt nun meistens in seiner menschlichen Daseinsform als Herrscher von New York. Er hat ein gutes Herz, ist aber in seiner Gier und Aggressivität immer noch sehr maßlos und kaum berechenbar. Seine Intelligenz ist hoch und er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Emotional entspricht er eher einem neugierigen Kind und der Umgang mit Pia stellt ihn vor eine neue Herausforderung. Zum ersten Mal in seinem Leben möchte er einer Frau gefallen und auf sie und ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen, sie verstehen und nicht nur als belanglosen Zeitvertreib betrachten. Dabei geht er zielstrebig, aber tapsig vor, denn romantische Gefühle waren ihm bisher fremd.
Auch wenn Dragos schon seit Millionen Jahren existiert, verbringt er seine Zeit in seiner menschlichen Form ja erst seit einem winzigen Bruchteil seines Daseins und daher konnte ich seine Naivität in gewissen Dingen gut nachvollziehen. Es scheint so zu sein, als müsse sich ein so mächtiges Wesen wie Dragos in seine jeweilige Daseinsform erst einarbeiten und da ihm ja die Ewigkeit zur Verfügung steht, hatte er es bisher nicht eilig.
Rasant entwickelt er sich aber, als Pia in sein Leben tritt und das Unbekannte einen unwiderstehlichen Reiz auf ihn ausübt.
Pia hat Angst vor ihm und fürchtet, am Anfang nicht zu unrecht, von ihm zerrissen zu werden, ist aber mit einer gehörigen Portion Witz und Tatkraft ausgestattet. Als weiblicher Gegenpart zu einem kaum berechenbaren Drachen, ist sie schlagfertig und gewitzt, weiß sich aber auch in gefährlichen Situationen klug zu verhalten, ohne ihren Stolz aufzugeben. Sie passt sich schnell der Tatsache an, dass ein besitzergreifender, unberechenbarer Drache um sie wirbt.
Dragos und Pia erleben gemeinsam natürlich auch einige gefährliche Abenteuer, die spannend dadurch werden, weil eben dieses Paar sie erlebt. Die Abenteuer an sich sind eher austauschbar und nicht weiter erwähnenswert.
Irgendwie hat mich allerdings die Erwähnung irritiert, dass Dragos Armani-Hemden trägt. Ich fand das für ein Jahrmillionen altes Wesen ziemlich profan. Andererseits dachte ich mir, auch so alte Wesen dürfen Wert auf gute Kleidung legen, war aber immer noch nicht zufrieden mit der Schleichwerbung für Armani, denn Dragos ist da und dort im Buch auch ziemlich detailversessen. Für mich wäre dieser Aspekt des Romans erst rund gewesen, wenn Dragos einen persönlichen Designer beschäftigt hätte, der exklusiv für ihn arbeitet.
Im Bann des Drachen fand ich toll und witzig, deshalb gibt es von mir 5 von 5 Punkten.
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Thea Harrison
Montag, 2. April 2012
Sullivan, Maxine: Liebe - stürmisch wie Herbstwind
Seit dem Tod seines gefühlskalten, herrischen Vaters führt Blake Jarrod das Familienhotel in Aspen und musste zu diesem Zweck von Las Vegas in seine alte Heimatstadt umsiedeln. In Las Vegas ist er zudem Eigentümer eines weiteren erfolgreichen Hotels, welches er aus eigener Kraft aufgebaut hat.
Seit zwei Jahren arbeitet seine Assistentin Samantha für ihn. Sie hat ihn auch von Las Vegas nach Aspen begleitet. Sie ist heimlich in ihn verliebt und hat es eines Tages satt, ihn mit anderen Frauen flirten zu sehen. Also kündigt sie und will sofort gehen, er zwingt sie aber dazu, die einmonatige Kündigungsfrist einzuhalten.
Und schon kommen sich die beiden näher, aber er glaubt, wegen seiner lieblosen Kindheit keine Liebe empfinden zu können.
Liebe - Stürmisch wie Herbstwind von Maxine Sullivan ist ein Band von mehreren Heften, die das Schicksal der Jarrod-Geschwister beleuchten, welche alle durch das Testament ihres Vaters gezwungen werden, für eine gewisse Zeit nach Aspen zurückzukehren, um sich dort gemeinsam, jeder nach seinen Talenten, um den ererbten Hotelbetrieb zu kümmern.
Vielleicht habe ich schon zu viele Liebesromane mit ähnlichen Inhalten gelesen und weiß daher den romantischen Inhalt nicht mehr so recht zu schätzen. Meinem Eindruck nach handelt die Autorin die Handlung in routinierter und erprobter Art und Weise ohne Höhen und Tiefen und ohne überraschende Ausreißer ab.
Das Hin und Her zwischen den Geschlechtern wirkt uninspiriert, es fehlt ebensowenig der gerne verwendete abgebrochene Liebesakt, weil den Mann mitten im Geschehen bedeutungsloser Skrupel überfällt (er will die Frau von seiner pösen, pösen Leidenschaft schützen, so, als könne sie mit 25 noch nicht entscheiden, mit wem sie wann Sex haben möchte). Einen Tag danach "gibt sie sich ihm hin", als sei der Sex mit einem Mann für eine Frau ein passives sich Unterwerfen, dabei sind wir bei Baccara-Romanen gar nicht im S/M-Genre. Nur selten gesteht die Autorin der Heldin echtes Selbstbewusstsein zu, meistens hechelt das gute Sekretärinnenseelchen dem Manne mit ihren Rehaugen hinterher und sinkt am Ende, als er dann doch die Liebe in seinem Herzen entdeckt, in seine muskulösen Arme.
Noch 3 von 5 Punkten, weil mich die Rahmenhandlung anspricht.
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Leseliste 2012 (sortiert nach Buchtiteln)
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- Der Schlüssel zu deinem Herzen
- Die Gewürzhändlerin
- Funkelnd wie ein Diamant
- Für immer - Blue
- Gegensätz ziehen sich ... aus?
- Heiße Rhythmen - feurige Küsse
- Im Bann des Drachen
- Joe - Liebe Top Secret
- Liebe - stürmisch wie Herbstwind
- Man nehme - dich und mich
- Sophies erotisches Tagebuch
- Wes - Wächter der Nacht
- Wilde Glut



