Sonntag, 1. Januar 2012

Silvesterbericht Katzen


Gegen 23:30 Uhr kamen Cliff und ich vom Silvestermenü nach Hause. In Hamburg knallen sie um diese Zeit schon kräftig. Kater Nummer 2 (der schwarze) kommt gähend aus dem Schlafzimmer und schaut uns gelangweilt an, Kater Nummer 1 (der silberne), liegt noch in der Hängematte an der Heizung und schaut uns an mit: Was denn?

Cliff möchte eine Zigarre auf dem Balkon rauchen und zu diesem Zwecke bereiten wir alles vor (Cutter suchen, Zigarre anschneiden, Schuhe auf die Fußmatte vor dem Balkon stellen, Jacke wieder anziehen).

Derweil spielt ein Kater mit dem Duftsäckchen auf dem Fußboden, der andere knuspert etwas Trockenfutter.

Kurz vor Zwölf komplimentiere ich die Katzen in den Flur und schließe die Wohnzimmertür, damit Kater Nummer 1 nicht auf den Balkon ausbüxt (da kennt der nix, das tut er auch gerne in der Silversternacht).

Cliff und ich stoßen zur Jahreswende an, dann verschwindet er auf den Balkon. Derweil beginnt die große Silvesterknallerei und Kater Nummer 1 miaut an der Wohnzimmertür fordernd, er will beim großen Spektakel dabei sein.

Ich schließe also die Balkontür, ohne den Riegel umzulegen und lasse die felinen Mitbewohner wieder ins Zimmer. Dann setze ich mich auf die Stufe vor dem Balkon und schaue mir die farbige Pracht aus den Raketen an. Die Katzen gesellen sich zu mir und schauen mit. Kater Nummer 1 robbt auf meiner Schulter, damit er besser sehen kann, Kater Nummer 2 kann sowieso nicht mehr gut gucken, will aber nix verpassen.

Mir wird es am Po zu kalt und deshalb stehe ich auf. Kater Nummer 1 will zu Cliff auf den Balkon (oder will er ihn retten?) und miaut seinen männlichen Menschen durch das Fenster demonstrativ an. Der hat aber anderes zu tun, als sich auf dem nassen Balkon um eine selbstbewusste Katze zu kümmern und daher spaziere ich mit dem Kater an das Wohnzimmerfenster, wo ich ihn auf das Fensterbrett setze. Von dort aus schaut er weiter dem Treiben zu. Kater Nummer 2 schlendert hinter uns her und setzt sich auf seinen Kratzbaum, wo er den Entspannten gibt.

Als Cliffs Zigarre ausgeraucht ist, kommt er wieder rein und wir setzen uns gemütlich auf die Couch, wo die Katzen sogleich die Chance wahrnehmen und meinen Schoß entern.

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